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Mobile aus buntem Filz für Babys

Wie kleine Planeten sieht das Mobile aus, mit seinen farbenfrohen Pompons. Insgesamt arbeitest Du für das schöne Mobile neun Pompons in verschiedenen Größen, die als Mobile aufgehängt die Kleinsten gut beschäftigen oder auch mal den Weg in den Schlaf begleiten. Für das Mobile werden die Pompons gefilzt, auf diese Weise ist das Mobile strapazierfähig und haltbar. Mit der ausführlichen Anleitung gelingt das Mobile für die Kleinen gut, selbstverständlich eignet es sich auch als Geschenk sehr gut. Du kannst es werdenden Eltern schenken oder beispielsweise auch zur Geburt zaubern.

Anleitung Mobile aus Filz

Material: Lana Grossa Feltro Nebbia (100% Schurwolle, Lauflänge 50 m/50 g), 150 g Pink/Lila/Rotviolett (Fb 1502); 1 Pomponset in 3 Größen; Ø 4,5 cm, 6 cm und 9 cm, 1 lange, spitze Nähnadel, von Knorr Prandell: Mobilestäbe aus Holz Art. 218 479 046, Angelschnur, 1 lange, spitze Nähnadel, 3 Wäschesäckchen.

MOBILE Jeweils 3 feste Pompons aus jeder der 3 Pompongrößen herstellen = 9 Pompons. Die Pompons zurechtschneiden. Jeweils 3 Pompons in ein Wäschesäckchen geben und alle 3 Wäschesäckchen mit den Pompons in der Waschmaschine waschen und filzen. Nach der Wäsche die Pompons in der Hand zu runden Kugeln formen und trocknen lassen. Pompons mit Hilfe der Angelschnur und lt. Abbildung an den Holzstäbchen aufhängen. Dazu in die Angelschnur zunächst einen Knoten machen. Die Angelschnur in eine lange spitze Nadel einfädeln. Mit der Nadel mittig durch den Pompon stechen. Wenn alle Pompons mit einer Angelschnur versehen sind, diese an den Holzstäbchen zu einem Mobile aufhängen.

Filzen in der Waschmaschine für das gefilzte Mobile

SO WIRD´S GEMACHT:
Machen Sie zuerst eine Maschen- und Filzprobe, und zwar mit der angegebenen Waschtemperatur des Modells.

Die Maschenprobe: Schlagen Sie dafür mindestens 4, besser noch 6 M mehr an, als für 10 cm nach dem Waschen beim jeweiligen Objekt angegeben sind. Auch in der Höhe sollten Sie ca. 6–8 R mehr stricken, als für die Maschenprobe angegeben sind. Legen Sie das Maßband oder einen Maschenzähler zuerst vor dem Waschen unter den Maschen an und zählen Sie die Maschen im Bereich von 10 cm, außerdem neben den Maschen, um die Reihen auf 10 cm zu zählen. Wichtig dabei ist, das Maßband nicht am Rand, sondern in der Mitte des Gestricks anzulegen, die Randmaschen verfälschen das Ergebnis. Da Sie nach dem Filzen keine Maschen mehr zählen können, messen Sie nun auch noch die Außenkanten des Gestricks in Höhe und Breite und notieren dazu die gesamte Maschen und Reihenzahl.

Nach dem Filzen ziehen Sie das Probeläppchen in Form und messen die Länge und Breite. Nun können Sie die Anzahl der Maschen auf 10 cm berechnen: Sie teilen die Gesamtanzahl der (gestrickten) M durch die Breite des Filzläppchens, z. B. Sie haben 37 M gestr, das Läppchen ist gefilzt 22 cm breit =37 : 22 = 1,68 = gerundet 1,7 M pro Zentimeter = 17 M auf 10 cm in der Breite. In der Höhe rechnen Sie genauso, z. B. hatten Sie 46 R notiert, das Läppchen ist 20 cm hoch: 46 : 20 = 2,3 R pro Zentimeter = 23 R auf 10 cm in der Höhe.

Filzen in der Maschine: Als  Temperatur wird in der Regel 40 Grad eingestellt, bei Teilen, die bei 60 Grad gewaschen werden, wird explizit darauf hingewiesen (dabei wird der Filz dichter und fester). Legen Sie ein altes Handtuch und einige Tennisbälle zum Gestrick in die Waschmaschine und wählen Sie
einen normalen Waschgang (z. B. für Hemden) mit Schleudergang und ein einfaches Vollwaschmittel. Die Waschmaschine sollte maximal zu 2/3 gefüllt sein.

Anzahl der Waschvorgänge Manche Modelle werden statt einmal sogar zweimal hintereinander gewaschen. Den Hinweis finden sie immer in der Zeile „Nach dem Waschen (2x)“ in der Klammer. 2x bedeutet entsprechend 2x waschen, steht ein 1x in der Klammer, wird das Modell nur 1x gewaschen.

Faktoren, die das Filzen beeinflussen Nun können Sie sowohl die Maschenprobe vor und nach dem Waschen vergleichen. Grundsätzlich kann man sagen, stimmt die Probe vor dem Waschen überein, dann ist sie auch nach dem Waschen gleich. Vorausgesetzt, Sie verwenden das gleiche Garn und die gleiche Farbe, denn das sind Faktoren, die das Ergebnis erheblich beeinflussen. Der Grad der Verfilzung beträgt durchschnittlich 30–40 %, wird jedoch, da es sich bei der Wolle um ein Naturprodukt handelt, von folgenden Punkten maßgeblich beeinflusst:
1. Das Ausgangsmaterial der Rohwolle ist verschieden.
2. Die Färbung der Wolle bewirkt einen unterschiedlichen Einsprung = Schrumpfung beim Filzen.
3. Waschvorgänge laufen in den verschiedenen Maschinen
unterschiedlich ab, auch das Waschpulver ist ausschlaggebend.
4. Die individuelle Strickart beeinflusst das Ergebnis.

 

 

 

Bildquelle: LANA GROSSA

 

 

 

 

 

Copyright/Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Lana Grossa GmbH.