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Stricktipp Maschenprobe

Machst Du regelmäßig eine Maschenprobe bevor Du mit dem Stricken anfängst? Auch wenn Du vielleicht ganz gerne direkt mit dem neuen Pullover anfangen möchtest, solltest Du eine Maschenprobe durchführen um eventuell Zeit, Ärger und Geld zu sparen. Die Probe dient dazu, Deine Strickweise mit der des Autors der Anleitung abzustimmen.

Hierzu strickst Du im Originalmuster mit dem angegeben Garn eine Probe von mindestens 12×12 cm und behandelst diese genauso wie das fertige Strickstück. Wenn also Spannen und Anfeuchten Bestandteile der Fertigstellung sind, dann machst Du es mit der Maschenprobe ebenso.

Zähle nun im mittleren Bereich der Maschenprobe 10 cm in der Breite und in der Höhe aus. Ist Deine Probe zu fest (d.h. Du benötigst mehr Maschen und Reihen als angegeben), dann probierst Du es mit einer dickeren Nadel noch einmal, ist Deine Probe zu locker (d.h. Du benötigst weniger Maschen und Reihen als angegeben), dann brauchst Du eine dünnere Nadel. Geringe Abweichungen können notfalls durch mehr oder weniger Maschen und Reihen ausgeglichen werden.

Hast Du mit Deinem Strickstück angefangen, empfiehlt es sich, es in ca. 20 bis 30 cm Höhe nochmals zu kontrollieren. Denn wenn Du viele Maschen auf der Nadel hast und Dich an das Garn oder Grundmuster gewöhnt habst, kann es sein, dass Du fester oder lockerer strickst  als bei der kleinen Probe. Du kannst die Maße des geplanten Pullovers auch mit Deinem Lieblingspulli vergleichen, um sicher zu gehen, dass alles passt.

Welche Maße Deine Maschenprobe üblicherweise ergeben sollte,kannst Du auf der Banderole des Garns oder manchmal auch auf der Webseite des Herstellers nachlesen. Doch denk daran: Mit dem Muster variieren die Ergebnisse. Beachte deswegen immer die Angaben zu Beginn Deiner Anleitung!

 

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